Einkaufen vor Ort ist die Parole. Die Gemeinde Dossenheim und der BDS Dossenheim starteten hierfür eine gemeinsame Aktion zur Unterstützung der lokalen Wirtschaft. Mit dem Corona-Soli-Gutschein werden die Geschäfte vor Ort gefördert. Beim Kauf eines 20-Euro-Gutscheines stockt die Gemeinde mit fünf Euro und der BDS Dossenheim mit einem weiteren Euro auf. So kann man 26 Euro in den örtlichen Unternehmen ausgeben und bezahlt nur 20 Euro. Insgesamt gibt es 1000 Gutscheine, die man ab sofort erwerben kann.

„Mit dieser Aktion wollen wir unsere Gewerbetreibenden, die durch die Corona-Krise wirtschaftliche Verluste gemacht haben, unterstützen und gleichzeitig das Kaufen vor Ort fördern“, erklärt Bürgermeister David Faulhaber die Aktion. Ihm ist der Austausch mit den Gewerbetreibenden vor Ort besonders wichtig. Dieser soll zukünftig – auch unabhängig von Corona – weiter ausgebaut und gelebt werden. Dafür stellte er die neue Ansprechpartnerin für Gewerbetreibende im Rathaus vor: Anne Stegmüller wird in Zukunft zentral für Fragen und Anregungen aus der örtlichen Wirtschaft zur Verfügung stehen. Bürgermeister David Faulhaber stellte die Gutschein-Aktion gemeinsam mit ihr sowie mit Kay Eulenbach und Susanne Späth vom BDS Dossenheim symbolträchtig vor dem Dossenheimer Steinbrecher vor.

„Wir freuen uns mit dieser Aktion ein Zeichen der Solidarität für und vom Dossenheimer Gewerbe zu setzen“, sagt Kay Eulenbach. „20 Euro zahlen, 26 Euro bekommen lautet die Devise“, so der BDS-Vorsitzende. Ausgabestellen des limitierten Gutscheines sind das Steuerbüro Winkler, Elektro Kirsch, die Buchhandlung Worring und die Vinothek „Grands Vins Europe“.

Die Gutscheinaktion ist Teil des kommunalen Hilfsprogramms der Gemeinde Dossenheim. Der Gemeinderat bewilligte für die Hilfsangebote an Familien, Vereine, Gastronomie und Einzelhandel über 75.000 Euro. Familien werden bei den Kosten der Kinderbetreuung unterstützt, Vereine erhalten eine höhere Grundförderung, verdoppelte Zuschüsse für Kinder und Jugendliche und müssen bei Trägerschaft der Gemeinde keine Raum- und Hallenmieten zahlen. Auch für die Gewerbetreibenden wurde ein größeres Paket geschnürt. So werden für den Zeitraum coronabedingter Schließungen keine Sondernutzungsgebühren erhoben, Stellplatzmieten ausgesetzt, auf Pachtzahlungen verzichtet sowie neben der Gutscheinaktion ein Werberabatt für Anzeigen der örtlichen Unternehmen in den Gemeindenachrichten finanziert.