Der Gemeinderat Dossenheim tagte am Dienstag, 30. Juni, im Martin-Luther-Haus Dossenheim. Folgende Beschlüsse wurden einstimmig öffentlich verabschiedet:

Ehemaliges SWR-Sendergebäude wird „Haus der Musik“

Das Sendergebäude befindet sich seit 2005 im Eigentum der Gemeinde. Das Gebäude ist an die Vereine Dossema Schauenburg Geischda e.V. und dem Verein zur Pflege der Live-Musik e.V. vermietet. Daraus ist die Idee eines „Haus der Musik“ entstanden. So sollen hier zukünftig Proberäume zur Vermietung zur Verfügung stehen sowie kleinere Konzerte möglich sein. Der Gemeinderat stimmte einem auf zwei Jahre befristeten Mietvertrag mit dem Verein zur Pflege der Live-Musik zu. Bürgermeister David Faulhaber dazu: „Der Verein trägt seit Jahren zu einer kulturellen Bereicherung unseres gesellschaftlichen Lebens bei. Es freut mich sehr, dass wir mit der anderen Nutzungsform des Gebäudes einen neuen Weg gehen und auch jungen Künstlerinnen und Künstlern Entfaltungs- und Gestaltungsmöglichkeiten bieten.“

Standesämter von Dossenheim, Schriesheim und Hirschberg vertreten sich zukünftig

Der Gemeinderat stimmte einem öffentlich-rechtlichen Vertrag zu, nachdem sich die Standesbeamten und Standesbeamtinnen der Gemeinde Dossenheim, der Stadt Schriesheim und der Gemeinde Hirschberg in Ausnahmefällen gegenseitig vertreten können. Auslöser für diese Überlegung war die Corona-Pandemie, die ersichtlich machte, dass ein Notfallplan die Funktionsfähigkeit der Verwaltung auch in unvorhergesehenen Krisen gewährleisten muss.

Dossenheim bewirbt sich als Fairtrade Town

Das Bewusstsein für die Bedeutung des fairen Handels steigt – auch auf kommunaler Ebene. Eine Steuerungsgruppe aus Bürgerinnen und Bürgern sowie dem Bürgermeister und der Verwaltung hat die Initiative zur Zertifizierung Dossenheims als Fairtrade Town vorangetrieben. Der Gemeinderat hat nun dem Antrag zugestimmt und beschlossen, den fairen Handel zu unterstützen.  Dossenheim strebt den Titel „Fairtrade-Town“ an. Die Steuerungsgruppe wird bei der Erfüllung der hierfür notwendigen Kriterien unterstützt und stellt gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung alle für die Zertifizierung erforderlichen Anträge. Bei Besprechungen im Büro des Bürgermeisters werden ab sofort Kaffee und Kekse aus fairem Handel angeboten. Bürgermeister David Faulhaber dazu: „Wir haben die vergangenen Wochen während der Pandemie eine große Solidarität gelebt. Diese endet jedoch nicht an unseren Ortsgrenzen, weshalb ich mich über die Initiative sehr freue. Eine breite Beteiligung ist daher von großer Bedeutung.“

Weiterführende Informationen sowie die öffentlichen Beschlussvorlagen kann man auch immer unter www.dossenheim.de/buergerinformationssystem einsehen.