Ökumenischer Kerwe-Gottesdienst am 20. September / Vergnügungspark auf dem Rathausplatz

Dossenheim feiert eine „kleine Kerwe“. Der traditionelle Kerwe-Gottesdienst findet auch in diesem Jahr statt. Die beiden Dossenheimer Kirchengemeinden haben gemeinsam mit der politischen Gemeinde ein Hygienekonzept entwickelt, welches den Gesundheitsschutz aller Beteiligten gewährleistet und sich an vorangegangenen Gottesdiensten unter Pandemie-Bedingungen orientiert. Der Kerwe-Gottesdienst findet demzufolge am Sonntag, 20. September, um 10.30 Uhr auf dem Kronenburger Hof statt. Bürgermeister David Faulhaber und Kerwepfarrer Dominik Ridinger werden ebenfalls mitwirken. Die musikalische Begleitung übernimmt der Evangelische Posaunenchor.

„Wir haben uns entschieden aus Infektionsschutzgründen auf weitere Veranstaltungen aus dem bewährten Kerwe-Programm zu verzichten. Der Ökumenische Gottesdienst ist unter Auflagen aber möglich und so können wir unseren Dossenheimern hoffentlich einen kleinen Trost an Stelle der sonst üblichen Kerwe bieten“, erklärt Bürgermeister David Faulhaber. Der Planung waren Gespräche mit allen Beteiligten sowie den Vereinen vorausgegangen. Das Verständnis dafür, die Veranstaltung im möglichst kleinen Rahmen durchzuführen, ist durchgängig groß. Bewusst wurde die finale Entscheidung möglichst spät getroffen, um den aktuellen Verlauf der Pandemie als Entscheidungsgrundlage miteinfließen lassen zu können.

Für den Kerwe-Gottesdienst auf dem Kronenburger Hof wird es als Teil des Hygienekonzeptes Zugangskontrollen geben. Die Plätze sind limitiert, weswegen eine vorherige Anmeldung bei den Pfarrämtern notwendig ist. Für alle, die am Kerwe-Sonntag nicht vor Ort sein können, plant die Katholische Kirche eine Videoübertragung.

Für die Kinder und Familien hat die Gemeinde Dossenheim ebenfalls einen „Kerweersatz“ geplant. Hierfür findet ein reduzierter Vergnügungspark auf dem Rathausplatz von Samstag, 19. September, bis Montag, 21. September, jeweils von 14 bis 20 Uhr statt. In enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und unter Beteiligung der Schausteller entwickelte die Gemeinde hierfür ein Hygienekonzept. So werden weniger Schausteller wie gewohnt auf dem Platz vertreten sein, der zu diesem Zweck eingezäunt wird. Es gibt separate Ein- und Ausgänge, die kontrolliert werden. Die Besucheranzahl ist auf 100 Personen begrenzt. Die Verweildauer auf dem Vergnügungspark sollte zwei Stunden nicht überschreiten. Bewusst werden keine alkoholischen Getränke auf dem Areal ausgeschenkt. „Wir wollen mit diesem kleinen Vergnügungspark insbesondere den Dossenheimer Kindern und Familien eine Freude bereiten. Auch die uns bekannten Schausteller, welche bereits seit Jahrzehnten ein wichtiger und beständiger Teil der Dossenheimer Kerwe sind, haben damit die Möglichkeit, uns ihre Attraktionen unter Pandemie-Bedingungen anzubieten. Gleichzeitig hat die Gesundheit von uns allen absoluten Vorrang, weshalb die Vorgaben zum Infektionsschutz unbedingt einzuhalten sind“, sagt David Faulhaber.