In Dossenheim freut man sich über den 200. Teilnehmer von stadtmobil-CarSharing. Mingtao Xu hat sich als 200. Nutzer registriert und erhielt dafür nun einen Gutschein, übergeben von Bürgermeister David Faulhaber. Damit möchte die Gemeinde beispielhaft den Umstieg auf das umwelt- und klimafreundliche CarSharing honorieren.

„Ich bin Kunde geworden, weil ich ab und zu ein Fahrzeug benötige und nicht ganz auf ein Auto verzichten will“, erklärt Mingtao Xu seine Anmeldung. „Die Fahrten mache ich nun mit Autos von stadtmobil“, sagt er weiter.

„Der schnelle Anstieg der Anzahl der CarSharing-NutzerInnen in Dossenheim freut uns“, sagt Bürgermeister David Faulhaber. „Besonders freuen wir uns, dass es mit Herrn Xu jetzt schon 200 sind. Etliche Studien zeigen, dass ein CarSharing-Auto bis zu 20 privat gehaltene ersetzen kann. Das schafft Platz – auch hier in Dossenheim“, meint er.

Mit 200 Kunden und neun Autos ist Dossenheim CarSharing-Spitzenreiter im Rhein-Neckar-Kreis: Es gibt keine andere Kommune im Kreis, in denen so viele Fahrzeuge für so viele CarSharing-NutzerInnen bereitstehen.

 

Info CarSharing (Quelle: Stadtmobil)

CarSharing ist die Alternative zum eigenen Auto und lohnt sich für alle, die weniger als 10.000 Kilometer im Jahr fahren. Dabei müssen Nutzer nicht auf Komfort verzichten – ganz im Gegenteil: Im Vergleich zu Autobesitzern haben CarSharing-Nutzer mehr Zeit und weniger Ärger. Sie kümmern sich weder um die Kfz-Versicherung noch um Werkstattbesuche oder TÜV – alle alltäglichen Zeitfresser wie regelmäßige Pflege und Wartung erledigt stadtmobil. Ein weiterer Vorteil: Den Nutzern steht nicht nur ein einziges Fahrzeug, sondern ein ganzer Fuhrpark zur Verfügung. Vom Mini bis hin zum Transporter bietet stadtmobil seinen Kunden für jede Situation das passende Auto an.

Auch Stadtbewohner und Umwelt profitieren von CarSharing: Laut Studien ersetzt ein CarSharing-Auto bis zu 20 private PKW. Damit erspart stadtmobil den Gemeinden der Metropolregion Rhein-Neckar mittlerweile über 10.000 parkende Autos – die entsprechenden Flächen können auf andere Art genutzt werden. Die CarSharing-Nutzer sparen also Geld, Zeit und schaffen Freiflächen. Aber sie reduzieren auch Lärm, Gestank und klimaschädliche Abgase. CarSharer fahren vergleichsweise wenig mit dem Auto, sie sind öfter mit Bussen und Bahnen, mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs. Beim Einzelhändler in den Stadtteilen und Gemeinden sind sie gerne gesehen, weil sie verstärkt im Nahbereich und weniger bei den Märkten auf der grünen Wiese einkaufen.