Der Gemeinderat Dossenheims fasst in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause folgende Beschlüsse in öffentlicher Sitzung:

Gemeinderätin Cornelia Wesch verabschiedet

Cornelia Wesch, Mitglied des Gemeinderats in der Fraktion der Freien Wähler, beantragt das Ausscheiden aus dem Gremium aus gesundheitlichen Gründen. Der Gemeinderat stimmt der Verabschiedung der Gemeinderätin zu, die fast 17 Jahre Mitglied war. „Vielen Dank für das langjährige Engagement, die gute Zusammenarbeit und das angenehme Miteinander“, sagt Bürgermeister David Faulhaber.

Raoul Schulz rückt in Gemeinderat nach

Raoul Schulz, Freie Wähler, rückt für Cornelia Wesch in den Gemeinderat nach. Bürgermeister David Faulhaber begrüßt ihn im Gremium: „Ich freue mich auf die zukünftige Zusammenarbeit und bedanke mich bereits jetzt für die Bereitschaft, sich für Dossenheim zu engagieren. Herzlich willkommen.“

Gemeinderat verabschiedet Grundsatzbeschluss zu bezahlbarem Wohnraum

Der Gemeinderat beabsichtigt, sich dem Thema der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum verstärkt anzunehmen. Hierfür sollen Impulse zur Entwicklung geeigneter Flächen und die Initiierung bedarfsgerechter Umsetzungskonzepte mit einem auf die örtlichen Gegebenheiten zugeschnittenen und an sozialen Maßstäben orientierten Wohnungsmix gesetzt werden. Konkrete Umsetzungsschritte werden – unterstützt durch das Kompetenzzentrum Wohnen

BW und unterlegt mit Fördermitteln – eingeleitet. „Bezahlbarer Wohnraum ist ein wichtiges Thema – insbesondere in unserer so beliebten Region. Es freut mich, dass wir mit diesem Grundsatzbeschluss das Thema weiter voranbringen können. Nicht unerwähnt lassen möchte ich jedoch gleichsam, dass wir als Gemeinde Dossenheim hier bereits in unterschiedlichen Richtungen aktiv sind“, sagt Bürgermeister David Faulhaber.

Gemeinde Dossenheim mietet „Zum Bären“ für Anschlussunterbringung

Die Gemeinde Dossenheim mietet das ehemalige Hotel „Zum Bären“ für die Anschlussunterbringung von Geflüchteten, das zuvor vom Rhein-Neckar-Kreis als Erstaufnahmeeinrichtung genutzt wurde. Der Gemeinderat stimmt dem Abschluss eines Mietvertrages auf zehn Jahre zu. „Dies ist ein sehr bedeutender Vertragsabschluss, da wir hierdurch Wohnraum für Schutz suchende Menschen schaffen und unserer solidarischen Verpflichtung innerhalb des Rhein-Neckar-Kreises nachkommen“, so Bürgermeister David Faulhaber.

Vereinszuschüsse 2021 Corona-bedingt erhöht

Corona-bedingt fallen den Vereinen Gelder aus Vereinsfesten oder Mitgliedsbeiträgen weg. Die Gemeinde Dossenheim verlängert daher die Förderung der Vereine wie im vergangenem Jahr. Die Vereinsgrundförderung wird von 50 auf 150 Euro erhöht. Die Gemeinde verzichtet zudem auf Raum- und Hallenmieten sowie auf Pachterträge während der Corona-bedingten Schließungen. Die Zuschüsse für Kinder und Jugendliche werden um 10 Euro auf dann 20 Euro erhöht. „Das lebendige Vereinsleben ist ein wichtiger Teil von Dossenheim. Corona erschwert den lokalen Vereinen vieles. Deswegen möchten wir sie mit dieser Förderung erneut unterstützen“, sagt Bürgermeister David Faulhaber.

Stromvertrag mit Stadtwerke Viernheim abgeschlossen

Der Stromvertrag für die Liegenschaften und die Straßenbeleuchtung der Gemeinde Dossenheim wurde fristgerecht gekündigt. Daher musste der Auftrag neu ausgeschrieben werden. Die Gemeinde Dossenheim beteiligte sich am gebündelten Ausschreibeverfahren der GT-Services, in deren Verlauf die Stadtwerke Viernheim das wirtschaftlichste Angebot abgaben. Der Gemeinderat stimmte nun dem Vertragsabschluss mit den Stadtwerken zu, die die Gemeinde mit 100 Prozent Ökostrom beliefern werden.

Gemeinde rüstet Fuhrpark auf E-Mobilität um

Bereits vor einiger Zeit hat der Gemeinderat der Umorientierung des kommunalen Fuhrparks auf E-Mobilität zugestimmt. Nun konnte über die Fahrzeuge entschieden werden. Es werden drei Nutzfahrzeuge des Bauhofes, die aufgrund ihres Alters und Zustands ausgetauscht werden müssen, durch E-Fahrzeuge ersetzt. Auch der Dienstwagen des Rathauses wird gegen ein E-Auto eingetauscht. Förderung erhält die Gemeinde dafür durch das Bundesprogramm „Saubere Luft“. Insgesamt war es möglich, den Fuhrpark um ein Fahrzeug zu reduzieren. Demgegenüber stehen mittlerweile fünf angeschaffte E-Bikes, welche tagtäglich zum Einsatz kommen.

SPD-Fraktion stellt Antrag zu Bezahlbarem Wohnraum

Ein Antrag der SPD-Fraktion wurde zum Thema Bezahlbarer Wohnraum eingebracht. Darin fordert die Fraktion einen Beschluss des Gemeinderats herbeizuführen, der festlegt, dass die Gemeinde bei jeder Baugenehmigung für Wohnraum mit fünf oder mehr Wohnungseinheiten, den Anteil von mietreduzierten Wohnungen auf 20 Prozent verbindlich festlegt.