Kommende Woche enden in Baden-Württemberg die Sommerferien und es beginnt das neue Schuljahr. Die Gemeindeverwaltung sowie die beiden Leitungen der Dossenheimer Schulen arbeiteten bzw. arbeiten mit Hochdruck an den Vorbereitungen für den Schulstart, der leider erneut im Zeichen der Corona-Pandemie stehen wird. Analog zu der gut ausgebauten digitalen Infrastruktur beider Schulen sollen nun (weiterhin) folgende Infektionsschutzmaßnahmen umgesetzt werden:

Ausgabe von Corona-Tests: Um zu verhindern, dass besonders nach der Urlaubszeit Corona in die Bildungseinrichtungen getragen wird, hat das baden-württembergische Kultusministerium bereits vor den Sommerferien angekündigt, den Schulstart mit regelmäßigen Tests zu begleiten. Die Gemeindeverwaltung wird deshalb auch weiterhin Antigen-Selbsttests – wie bereits vor den Sommerferien – an die Schulen ausgeben. Sobald die zukünftige Teststrategie des Landes bekannt ist, werden ggf. Anpassungen vorgenommen.

Anschaffung von raumlufttechnischen Anlagen in den Klassenzimmern: Zu Beginn des neuen Schuljahres ist testweise je Bildungseinrichtung eine raumlufttechnische Anlage in einem Klassenzimmer installiert worden. Diese Anlagen haben den Effekt, dass die Luftzirkulation in den Unterrichtsräumen spürbar verbessert wird. Die gesamte Raumluft im Klassenzimmer kann innerhalb der 5 Minuten-Pause (bei Volllast) bzw. während einer Unterrichtsstunde drei bis vier Mal (bei geräuscharmem Betrieb) ausgetauscht werden. Sollte dieser Testphase ein positives Ergebnis attestiert werden – wovon die Gemeinde fest ausgeht – werden zeitnah die restlichen Klassenzimmer mit Anlagen ausgestattet. Die Richtlinie des Landes sieht eine Förderung solcher Anlagen nicht vor. Aus diesem Grund werden die gesamten Anschaffungskosten ausschließlich von kommunalen Geldern getragen.

Ausstattung mit CO2-Ampeln: Leider bleibt auch die Gemeinde bzw. das die vorgenannten Arbeiten durchführende Unternehmen nicht von Materialengpässen verschont. Daher haben beide Schulen für dortige Räumlichkeiten CO2-Ampeln bestellt, welche kurzfristig zum Einsatz kommen und auch damit wichtige Hinweise zur gebotenen Luftzirkulation geben.

Unterstützung bei Hygiene- und Abstandsregeln: Neben der hervorragenden Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer in den vergangenen Monaten, werden auch Sekretärinnen und Hausmeister als kommunales Personal die dortigen Leitungen, bspw. bei der Umsetzung von Hygieneregeln und Anbringung von Abstandsmarkierungen in den Schulgebäuden, unterstützen. Gemeinsam wurde in beiden Bildungseinrichtungen unter schweren Bedingungen vieles ermöglicht – dieser Weg wird konsequent fortgesetzt.

Digitalisierung wird vorangetrieben: Die Digitalisierung der Schulen hat seit Beginn der Pandemie einen deutlichen Schub erlebt. Ein großer Vorteil der Dossenheimer Grundschulen war und ist es jedoch, dass bereits vor der Pandemie ein Medienentwicklungsplan mit Schwerpunkt auf der Digitalisierung erarbeitet wurde und dieser durch das Regierungspräsidium auch zeitnah genehmigt wurde. Insbesondere was die Ausstattung der Schulen mit mobilen Endgeräten, Tablets und Laptops, oder aber die Internetanbindung angeht, wurden alle Hausaufgaben gemacht wodurch die Dossenheimer Schulen gut auf das neue Schuljahr vorbereitet sind.

„Wir möchten allen Dossenheimer Kindern und ihren Eltern einen möglichst schönen und sorgenfreien Schulstart ermöglichen. Aus diesem Grund haben wir intensiv an den Infektionsschutzmaßnahmen gearbeitet und arbeiten weiterhin daran. Auch mit den privaten und kirchlichen Trägern von Kindertageseinrichtungen stehen wir in einem regelmäßigen Austausch, um auch hier bestmögliche Maßnahmen vorzusehen“, erklärt Bürgermeister David Faulhaber.