Haus der Begegnung in Dossenheim: Lebenshilfe Heidelberg mit an Bord

Wohngemeinschaft von Menschen mit Behinderung ergänzt inklusives Wohnprojekt

Im vergangenen Mai hat der Gemeinderat von Dossenheim den Bauantrag für ein neues Haus der Begegnung beschlossen. Am Kronenburger Hof soll ein Neubau entstehen, der die Institutionen Seniorenbegegnung, Sprachcafé und Kleiderkammer beherbergt. Gleichzeitig wird neuer Wohnraum geschaffen, der barrierefrei und preisgedämpft vermietet wird.

Nun steht fest: Auch der Wohnverbund der Lebenshilfe Heidelberg wird sich mit einer neuen Wohngemeinschaft in das Projekt einmieten, das für alle Beteiligten viele Möglichkeit eröffnet, sich gegenseitig zu unterstützen, kennenzulernen und zu bereichern.

Schon jetzt gibt es viele Ideen, wie der inklusive Austausch aussehen kann, mit dem sich die Menschen mit Behinderung der neuen Wohngemeinschaft in der Hausgemeinschaft aktiv einbringen und vernetzen können: von der Mithilfe in der Kleiderkammer und der Küche über die eventuelle Teilnahme am Mittagessen in Urlaubszeiten bis hin zum Austausch mit der Seniorenbegegnungsstätte. Und natürlich wäre es schön, wenn sich auf der anderen Seite gegebenenfalls auch Nachbarn oder Azubis finden würden, die ehrenamtlich in der Wohngemeinschaft mitwirken. „Wir freuen uns sehr, dass der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung unserer Idee zugestimmt hat, im Haus der Begegnung auch Menschen mit einer geistigen Behinderung ein neues Zuhause bieten zu können, und sind überzeugt, dass deren Einbindung für alle Seiten eine große Bereicherung sein wird“, erklärt Alexander Rupp, geschäftsführender Leiter des Wohnverbunds der Lebenshilfe Heidelberg.

Auch Bürgermeister David Faulhaber freut sich über die Entscheidung des Gemeinderats: „Mit der Lebenshilfe Heidelberg haben wir einen kompetenten und erfahrenen Partner gewonnen, der einen Mehrwert für das Haus der Begegnung und unsere Gemeinde sein wird.“