Der Dossenheimer Gemeinderat tagte am 27. April 2021 in öffentlicher Sitzung. Für den Infektionsschutz fand auch diese Sitzung wieder in Hybrid-Form statt, indem sich einige Gemeinderäte per Videokonferenz zuschalteten.

Über folgende Tagesordnungspunkte wurde öffentlich beraten:

Sicherheitsbericht für Dossenheim vorgestellt

Theo Härter, Leiter des Polizeireviers Heidelberg-Nord, stellte den Sicherheitsbericht dem Gemeinderat vor. Themen dabei waren die Entwicklung der Straftaten und die Verkehrssicherheit in der Gemeinde. Insgesamt, so das Resümee des Revierleiters, bewegt sich die Kriminalitätsbelastung Dossenheims, auch in direkter Relation zu vergleichbaren Kommunen, auf einem erfreulich niedrigen Niveau. Die Zahlen der Verkehrsstatistik sind, einem landesweit erkennbaren Trend folgend, leider angestiegen. Hier gilt es auch weiterhin gegenzusteuern. Bürgermeister Faulhaber sagte dazu: „Wir dürfen und werden niemals aufhören für Verbesserungen im Verkehrsbereich zu sorgen. Dafür stehen wir auch mit der Polizei in einem engen Austausch, welchen ich namens der Gemeinde Dossenheim für die hervorragende Arbeit Dank sage.“

Auftrag für Weinbergwegesanierung vergeben

Die vorbereitenden Arbeiten sind bereits abgeschlossen, nun kann die Sanierung der Weinbergwege starten. Die Gemeindeverwaltung hat hierfür vier Angebote eingeholt. Der Gemeinderat stimmte nun zu, die Firma mit dem günstigsten Angebot zu beauftragen. Die Stützmaßnahmen am Weinberg, die Setzung der Gabionen und die Wegeverbreiterung können nun in Kürze starten. Der Aufbau der Trockenmauern beginnt aus Naturschutz-Gründen in der 30. Kalenderwoche. „Es freut mich ausgesprochen, dass wir den Auftrag an ein Dossenheimer Unternehmen vergeben konnten. Dies sind echte kommunale Unterstützungen in einer auch und ganz besonders für unsere Gewerbetreibenden herausfordernden Zeit“, so Bürgermeister Faulhaber.

Antrag für Bezahlbaren Wohnraum diskutiert

Die Fraktion der Freien Wähler beantragte die zeitnahe Umsetzung eines Gemeinderatsbeschlusses vom 26. November 2019. Hierin wurde die Verwaltung beauftragt die Bebaubarkeit größtenteils gemeindeeigener Flächen entlang der bereits vorhandenen Infrastruktur zu prüfen und ein Konzept zur Wohnbebauung zu entwickeln. „Dieser Beschluss hat selbstverständlich nach wie vor Gültigkeit, auch gerade weil die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum einen hohen Stellenwert hat. Allerdings müssen zuvor andere Schritte, resultierend aus diesem Beschluss, gegangen werden“, so Bürgermeister Faulhaber. So ist der Nachbarschaftsverband momentan in der Prüfung möglicher Alternativflächen für eine bauliche Entwicklung. Hiernach ist zudem eine Bürgerbeteiligung vorgesehen, ehe es an konkrete Planüberlegungen sowie die konzeptionelle Entwicklung gehen kann.